Einkaufsliste Hundebedarf – das braucht Ihr Welpe sofort

Der Welpe ist beim Züchter ausgesucht, der passende Hundename steht auch schon fest, dann ist der Abholtermin nicht mehr weit. Doch bevor der Welpe einzieht, steht ein Großeinkauf auf dem Plan: Hundezubehör wird gebraucht. Hier finden Sie Tipps von erfahrenen Hundezüchtern zur richtigen Auswahl. Durch Klick auf eins der Fotos gelangen Sie im Amazon-Shop zum entsprechenden Produkt.

2 Hundenäpfe

Wir empfehlen mindestens zwei Futterschüssel aus Edelstahl. Teilweise wird im Garten ein weiterer Hundenapf benötigt. Edelstahl-Hundenäpfe sind einfach zu reinigen und können auch von temperamentvollen Hunden kaum zerkratzt und beschädigt werden. Dadurch ergeben sich echte Vorteile in puncto Hygiene und Stabilität gegenüber Näpfen aus Plastik oder Ton.

Wer zusätzlichen Komfort wünscht, sollte zu rutschfesten Näpfen greifen.

Leine und Halsband

Welpen von Zwergrassen können zu Anfang an einer Katzenleine oder einer einfachen Stoffleine mit Halsbandschlinge geführt werden. Für Rassen ab 30-40 cm Schulterhöhe empfehlen sich ein verstellbares Halsband mit Leine aus Leder oder Stoff. Das Leder sollte weich sein oder am Halsband eine angenehme Stoffpolsterung haben. Eine Flexi-Leine nutzt man am besten erst dann, wenn der Welpe schon 100%ig leinenführig ist, um späteres Ziehen und Vorausrennen zu vermeiden.

Welpen sollten nicht mit Metallketten, Stachelhalsbändern und ähnlichem geführt werden. Leinenführigkeit lernen Welpen am besten durch liebevolle Konsequenz ihres Besitzers.

Hundespielzeug

Empfehlenswerte Hundespielzeuge für den Welpen sind Baumwollknochen, Bälle, Futterbälle, Kongs, Quietschtiere und Intelligenzspiele. Bei den Quietschtieren sollte man auf eine möglichst schadstoffreie und stabile Ausführung achten. Sehr weiche Gummitiere aus dünnem Material werden schnell zerknabbert und können im Darm des Hundes großen Schaden anrichten. Bälle müssen zu Größe des Tieres passen, also nicht verschluckbar, aber noch tragbar sein. Springende Bälle sind beliebter als schwere Vollgummibälle.

Hundefutter

Selbst zubereitetes Hundefutter ist zweilfellos gesund. Wer lieber fertiges Trocken- oder Naßfutter nutzt, findet im Handel eine große Auswahl. Die Hersteller unterscheiden oft zwischen Welpen- und Juniorfutter. Das Welpenfutter hat den höheren Protein- und Energiegehalt. Außerdem gibt es Futter für kleine und große Hunde, welches sich in der Größe der Kroketten und in der Zusammensetzung unterscheidet. Eine weitere Variante ist Dosenfutter aus Fleisch mit Zusätzen wie Kartoffeln, Reis und Gemüse. Fertigprodukte enthalten Vitamine und Mineralien. Hochwertige Futtersorten haben als Hauptbestandteil das Fleisch. Es sollte demnach zuerst aufgelistet sein.

Hundekorb oder Hundebett

Hundebesitzer beobachten oft, dass ihr Liebling mit Hundedecken und Kissen auf seinem Lager ein „Nest“ baut, um es sich gemütlich zu machen. Das entspricht seinem natürlichen Bedürfnis nach einer warmen, kuscheligen Schlafstatt. Bei der Anschaffung eines Hundebettes sollte man darauf achten, dass sich das Bett abwischen oder waschen lässt und den richtigen „Kuschelfaktor“ hat. Einfache Körbchen kann man mit zusätzlichen Hundedecken ausstaffieren, um ein behagliches „Nest“ zu schaffen.

Hundedecken

Hundedecken werden als Einlagen für Hundekörbe, Transportboxen und Hundehütten verwendet. Am besten eignen sich Decken aus flauschigem, waschbarem Material. Für den Winter wählt man Hundedecken mit hohem Flor, für den Sommer dünnere Decken mit kurzem Flor. Die Decken sind leicht und saugfähig, sodass auch bei Regenwetter Feuchtigkeit abgeleitet wird. Die Anschaffung von Wechseldecken ist ratsam. Für kleinere Rassen kann man auch große Drybeds kaufen und passend zuschneiden. Viele (nicht alle) Drybeds bzw. Vetbeds eignen sich dafür und fransen anschließend nicht aus. Einige Hundedecken haben auch eine rutschfeste Gummierung, sodass sie gut auf glatten Untergründen haften.

Haarpflege-Zubehör

Für kurzhaarige Rassen braucht man eine Bürste oder einen Striegel und einen Massagehandschuh, um während des Haarwechsels die kurzen Stichelhaare zu entfernen. Für rauhaarige und langhaarige Rassen gibt es unterschiedliche Bürsten, Striegel und Kämme, teilweise sogar antistatisch. Diese wählt man nach Haarstruktur und Haarlänge aus. Sehr gut gepflegte Langhaarige verfilzen kaum. Sollte das dennoch vorkommen, ist der Entfilzer ein nützliches Werkzeug. Das Scheren und Trimmen werden Hunde-Neulinge wahrscheinlich einem professionellen Hundefriseur überlassen, sodass Anschaffungen dafür entfallen.

Pfoten- und Krallenpflege-Zubehör

Pfoten- und Krallenpflege sollte jeder Hundebesitzer erlernen. Für die meisten Tiere benötigt man eine Krallenschere oder Krallenzange, die es in unterschiedlichen Größen und Ausführungen gibt. Links stellen wir einige gute Beispiele vor. Sobald die Krallen zu lang sind, also im freien Stand den Boden erreichen, müssen sie vorsichtig gekürzt werden.

In den Zwischenräumen zwischen den Zehen wächst oft viel Haar, in welchem sich Schmutz und im Winter Eis festsetzen können. Dieses Haar sollte man mit einer Pfotenschere kürzen. Im Winter ist Pfotenbalsam ein gutes Mittel zum Schutz der Pfoten gegen Lauge und Salz auf den Straßen.

Hundetransportbox

Eine Hundetransportbox eignet sich für den sicheren Transport des Tieres im Auto oder Flugzeug. Außerdem geben Hundetransportboxen hervorragende Zimmerhütten ab, die zu Hause als Höhle oder im Hotel zur Sicherheit verwendet werden. Je nach Verwendungzweck gibt es Ausführungen aus Plastik, Stoff oder Metall. Transportboxen bestehen oft aus zwei Teilen. Wenn man das Dach abnimmt, bleibt ein pflegeleichtes Körbchen übrig, welches mit einigen Hundedecken zu einer bequemen Schlafstatt wird. Viele Hunde betrachten Transportboxen als sicheren Rückzugsort und ihren speziellen Platz in der Wochnung. Darin sollte man den Hund bestärken.